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Siliziumnitrid-Keramiksubstrat
- Integrierte Schaltkreise (ICs);
- Leistungselektronik;
- Mikrowellen- und HF-Komponenten;
- MEMS (Mikroelektromechanische Systeme);
- Luft- und Raumfahrt und Automobil.
Ein Siliziumnitrid-Keramiksubstrat ist ein Spezialmaterial, das häufig in verschiedenen Elektronik- und Halbleiteranwendungen eingesetzt wird. Diese Substrate bestehen hauptsächlich aus Siliziumnitrid (Si₃N₄), einer Hochleistungskeramik mit außergewöhnlichen thermischen, mechanischen und elektrischen Eigenschaften, und dienen als wichtige Plattform für die Montage und Verbindung elektronischer Komponenten und integrierter Schaltkreise.
Eigenschaften von Siliziumnitrid-Keramiksubstraten
Wärmeleitfähigkeit
Siliziumnitrid-Keramiksubstrate sind bekannt für ihre bemerkenswerte Wärmeleitfähigkeit, die eine entscheidende Rolle bei der effizienten Wärmeableitung spielt. Diese Eigenschaft ist besonders vorteilhaft bei Anwendungen, die ein präzises Temperaturmanagement erfordern, einschließlich Hochleistungshalbleiterbauelementen und Leistungselektronik.
Mechanische Festigkeit
Siliziumnitrid weist eine beeindruckende mechanische Festigkeit und Widerstandsfähigkeit auf. Sein niedriger Wärmeausdehnungskoeffizient ermöglicht die Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität über einen weiten Temperaturbereich.
Elektrische Isolierung
Eines seiner Hauptmerkmale ist seine hervorragende elektrische Isolierfähigkeit, die es in elektronischen Geräten und Schaltkreisen, die eine elektrische Isolierung erfordern, unverzichtbar macht.
Chemische Resistenz
Siliziumnitrid ist äußerst beständig gegen chemische Korrosion und ist daher eine zuverlässige Wahl in Umgebungen, in denen die Belastung durch aggressive Chemikalien ein Problem darstellt.
Dielektrische Eigenschaften
Die günstigen dielektrischen Eigenschaften von Siliziumnitrid machen es in der Mikroelektronik von unschätzbarem Wert. Es wird häufig bei der Herstellung von integrierten Schaltkreisen und Dünnschichtgeräten eingesetzt, bei denen eine präzise elektrische Isolierung von entscheidender Bedeutung ist.
Materialdatenblatt

Anwendungen von Siliziumnitrid-Keramiksubstraten
Integrierte Schaltkreise (ICs)
Siliziumnitrid-Substrate sind das Grundmaterial für die Herstellung integrierter Schaltkreise, insbesondere in Hochfrequenz- und Hochleistungsanwendungen.
Leistungselektronik
Sie sind in leistungselektronischen Geräten wie Bipolartransistoren mit isoliertem Gate (IGBTs) und Hochleistungsdioden unverzichtbar, um das Wärmemanagement und die elektrische Isolierung zu optimieren.
Mikrowellen- und HF-Komponenten
Siliziumnitrid-Substrate sind entscheidend für die Entwicklung von Mikrowellen- und Hochfrequenzkomponenten (RF), einschließlich Filtern, Resonatoren und Antennenkomponenten.
MEMS (Mikroelektromechanische Systeme)
MEMS-Geräte verwenden aufgrund ihrer Kompatibilität mit Mikrofertigungsprozessen und hervorragenden mechanischen Eigenschaften häufig Siliziumnitridsubstrate.
Luft- und Raumfahrt und Automobil
Siliziumnitrid-Keramikkomponenten werden in Umgebungen mit hohen Temperaturen und hoher Beanspruchung in Luft- und Raumfahrt- und Automobilanwendungen wie Turboladern und Abgassystemen eingesetzt.
Metallisierung für Siliziumnitrid-Keramiksubstrate
1. Reinigung und Vorbereitung
Vor der Metallisierung wird das Siliziumnitrid-Keramiksubstrat einem gründlichen Reinigungsprozess unterzogen, um Verunreinigungen zu entfernen und eine gute Haftung der Metallschicht sicherzustellen. Dazu gehören häufig die Reinigung mit Lösungsmitteln, die Ultraschallreinigung und die Plasmabehandlung.
2. Haftschicht
Um die Haftung zwischen dem Siliziumnitridsubstrat und der Metallschicht zu verbessern, wird typischerweise eine dünne Haftschicht abgeschieden. Zu den üblichen Haftschichtmaterialien gehören Titan (Ti) oder Titanwolfram (TiW). Diese Schicht wird mithilfe von Techniken wie Sputtern oder chemischer Gasphasenabscheidung (CVD) aufgetragen.
3. Metallisierungsschicht
Anschließend wird die primäre Metallschicht auf die Haftschicht aufgebracht. Zu den gängigen Metallen, die zur Metallisierung verwendet werden, gehören Aluminium (Al), Kupfer (Cu), Gold (Au) und Silber (Ag). Die Wahl des Metalls hängt von der spezifischen Anwendung und den Anforderungen an die elektrische Leitfähigkeit ab. Zur Abscheidung der Metallschicht werden Techniken wie Sputtern, Verdampfen, Galvanisieren oder chemische Gasphasenabscheidung (CVD) eingesetzt.
4. Musterung und Radierung
Nach der Metallabscheidung wird ein Fotolithographieprozess verwendet, um bestimmte Muster oder Spuren auf der Metallschicht zu definieren. Ein Fotolack wird aufgetragen, durch eine Maske UV-Licht ausgesetzt und dann entwickelt, um ein Muster zu erzeugen. Anschließend wird durch chemisches Ätzen oder Plasmaätzen unerwünschtes Metall entfernt, sodass die gewünschten Leiterbahnen zurückbleiben.
5. Passivierungsschicht
Um die metallisierte Oberfläche vor Umwelteinflüssen zu schützen, wird häufig eine Passivierungsschicht aufgetragen. Diese Schicht hilft, Oxidation und Korrosion der Metallspuren zu verhindern. Siliziumdioxid (SiO₂) oder Siliziumnitrid (Si₃N₄) sind häufig verwendete Materialien für Passivierungsschichten.
6. Glühen
In einigen Fällen kann ein Glühprozess durchgeführt werden, um die Haftung und Leitfähigkeit der Metallschicht zu verbessern. Beim Glühen wird das Substrat in einer kontrollierten Atmosphäre auf eine bestimmte Temperatur erhitzt.
7. Qualitätskontrolle
Der Metallisierungsprozess wird genau überwacht, um sicherzustellen, dass Dicke, Haftung und elektrische Eigenschaften der Metallschicht den gewünschten Spezifikationen entsprechen. Zur Qualitätskontrolle werden verschiedene Prüfmethoden wie Schichtwiderstandsmessungen und Mikroskopie eingesetzt.
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